Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge
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Zukunftstag 2017

Am 27. April 2017 ist wieder Zukunftstag. Das IBK bietet für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 die Möglichkeit, die Arbeitswelt
  • einer Aus- und Fortbildungsreinrichtung auf den Gebieten des Brand- und Katastrophenschutzes
  • einer wissenschaftlichen Forschung in den Fachbereichen Physik und Chemie des Brand- und Löschprozesses
näher kennen zu lernen.

Der Tag beginnt um 8.00 Uhr und soll im Stationsbetrieb einige berufliche Tätigkeiten des IBK vorstellen. Neben der Möglichkeit, gezielt mit den Bediensteten des IBK Heyrothsberge ins Gespräch zu kommen, stehen eigene Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt.

Anmeldungen sind ausschließlich an Herrn Weidling, Tel. 039292 61300, udo.weidling@sachsen-anhalt.de, zu richten. Die weitere Kommunikation erfolgt per E-Mail. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Einganges vergeben, dabei werden bevorzugt erstmalige Teilnahmen ermöglich. Wiederholte Teilnahmen sind nur bei ausreichender Kapazität möglich.

Voraussetzung für eine Teilnahmezusage ist die von allen Erziehungsberechtigten unterzeichnete Erklärung sowie die Vorlage einer Bescheinigung der Schule über die besuchte Klassenstufe.

Eingestellt am: 13.02.2017

Nachruf Ministerialrat a.D. Dr. Ing. Peter Ladewig

Text: Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Referat 24

Am 13. Januar 2017 verstarb kurz nach Vollendung seines 65. Lebensjahres nach schwerer Krankheit der ehemalige Leiter des Referates Brandschutz, Katastrophenschutz und militärische Angelegenheiten im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Peter Ladewig.

Nach Abschluss seines Studiums blieb Peter Ladewig 1976 an der damaligen "Fachschule der Feuerwehr" in Heyrothsberge und wurde dort zunächst Fachschullehrer Brandbekämpfung und 1980 Hauptfachlehrer. Dr. Ladewig passte die Ausbildung ständig den aktuellen Entwicklungen an. Unter anderem hatte er einen entscheidenden Anteil daran, dass in den achtziger Jahren die Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen in Heyrothsberge auf der Basis von Bergsteiger-Methoden zur Rettung von Menschen aus besonderen Gefahrensituationen entwickelt wurde. Entsprechende Ausbildungsgänge mit internationaler Beteiligung und Bedeutung bietet die Schule seit 1986 bis heute an. Die spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen blieb ihm immer ein ganz besonderes Anliegen.

1989 nach Ernennung zum Stellvertreter des Leiters der Schule kamen neue Herausforderungen auf ihn zu. Es begann – bei aller Freude über die neu gewonnenen demokratischen Freiheiten - auch an der damaligen Fachschule der Feuerwehr in Heyrothsberge eine Zeit der Ungewissheit. Es gelang Dr. Ladewig in einer sehr schwierigen Phase, die Leistungsfähigkeit der Schule und die Fachkompetenz des Lehrpersonals zu demonstrieren.

Im Juli 1990 übernahm Dr. Ladewig die Leitung der Fachschule. Im Oktober 1991 wurde diese neu ausgerichtet und bekam den Namen "Brandschutz- und Katastrophenschutzschule Heyrothsberge", kurz BKS Heyrothsberge mit einem in dieser Kombination in Deutschland einzigartigen Ausbildungsprofil. In den folgenden Jahren gelang es Dr. Ladewig, Politik und Öffentlichkeit von der Bedeutung der BKS Heyrothsberge zu überzeugen und sich gemeinsam mit ihnen für Erhalt und Ausbau der Schule einzusetzen.

Am 1. April 1999 verließ er die BKS Heyrothsberge und übernahm im Ministerium des Innern als Referatsleiter das Referat Brand- und Katastrophenschutz, Zivile Verteidigung, Militärische Angelegenheiten und wurde Landesbranddirektor. Seine damaligen Mitstreiter sagen, dass ihm dieser Schritt enorm schwer gefallen ist. Obwohl die Verantwortung für die BKS Heyrothsberge in andere Hände überging, nahm er in seiner neuen Funktion immer wieder Einfluss auf die Stärkung und den Ausbau der Schule sowie des Instituts der Feuerwehr, einer in Deutschland einzigartigen feuerwehrspezifischen Forschungseinrichtung auf dem Gelände der BKS Heyrothsberge. Ebenso setzte er sich maßgeblich dafür ein, mit der Einführung des Studiengangs "Sicherheit und Gefahrenabwehr" Magdeburg als Zentrum der Brandschutzforschung und –ausbildung bundesweit zu etablieren. Hieraus entwickelte sich auch eine enge Kooperation der Universität Otto-von-Guericke Magdeburg sowie der Hochschule Magdeburg-Stendal mit der BKS Heyrothsberge.

Dr. Ladewig setzte als Referatsleiter landesweit eigene Akzente. Sehr großen Wert legte er auf die Jugendarbeit und warb – wie schon zu DDR-Zeiten – erfolgreich dafür, Frauen in die freiwilligen Feuerwehren aufzunehmen.

In Feuerwehrkreisen inzwischen deutschlandweit bekannt und hoch geschätzt, arbeitete Dr. Ladewig in einem guten Dutzend Gremien, Arbeitskreisen und Beiräten mit und konnten so seine Konzepte und Erfahrungen national und international vermitteln.

2011 nutzte er die Möglichkeiten des Vorruhestandes und beendete seine aktive Berufstätigkeit.

Die Mitarbeiter im Ministerium und im Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge sowie die Feuerwehrangehörigen des Landes sind ihm dankbar für sein Wirken. Das Mitgefühl aller gilt seinen Angehörigen.

Eingestellt am: 23.01.2017

Vorträge Fortbildungsseminar Brandschutzprüfer 2016 online

Im Dowloadbereich sind die Vorträge unter Seminare eingestellt.

Eingestellt am: 20.01.2017

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